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Hospiz (lat. hospitium „Herberge“, „Gastfreundschaft“)

Weil von der Diagnosestellung bis zum Tod der Kinder und Jugendlichen in der Regel mehrere Jahre vergehen, sind die Aufenthalte in einem stationären Kinderhospiz in der Regel zeitlich begrenzt und wiederkehrend. Gewöhnlich sind es vier Wochen im Jahr, in denen die Kinder, Jugendlichen mit ihren Familien stationäre Angebote nutzen, obgleich es gesetzlich keine Begrenzung gibt.

Ein Kinderhospiz umfasst ambulante und stationäre Einrichtungen für unheilbar und lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern und Geschwister. Was bewegt uns ein Kinderhospizhaus zu errichten/bauen:

Wir möchten Kindern und Jugendlichen ein Zuhause bieten, in dem sie mit ihren Familien in Würde bis zuletzt leben und auch darin sterben können. Ziel unseres Kinderhospizhauses soll sein, dem Leben nicht mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.

Wir wollen erreichen, dass die Kinder und Jugendlichen ihre letzten Monate und Wochen als wertvolle und lebenswerte Zeit erleben können.


Großen Wert legen wir auf eine häusliche, liebevolle Atmosphäre und eine behutsame Sterbe- und Trauerbegleitung. Eltern und Geschwister werden in ihren Entscheidungen gestützt und begleitet. In der letzten Lebensphase soll eine unbürokratische, kurzfristige Aufnahme möglich sein. Die Wünsche, Bedürfnisse des Kindes, der Jugendlichen und ihrer Familienangehörigen stehen im Vordergrund.

Neben der körperlichen Pflege ist auch das Gespräch ganz ohne Zeitdruck genauso wichtig wie schmerzlindernde Medikamente. Die Sorgen, Ängste und speziellen Wünsche der schwerstkranken Kinder und Jugendlichen ernst zu nehmen, ihre Wünsche zu respektieren, soll in unserem Hospizhaus ebenso selbstverständlich sein wie die medizinischen Behandlungen. Nicht nur das kranke, sterbende Kind und der Jugendliche sollen hier unterstützt und begleitet werden, sondern auch seine Angehörigen – auch über seinen Tod hinaus, in der Zeit der Trauer.